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von GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

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Dr. Theiss
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La Roche Posay
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Nützliche Tipps für eine entspannte gemeinsame Zeit

Sinnvolle Babypflege: Weniger ist mehr

Babyöle, Puder, Feuchttücher, Cremes – es gibt unzählige Produkte für die tägliche Babypflege. Aber was braucht Babys Haut wirklich?

So ein zartes Wesen – wie soll man es nur anfassen, ohne ihm beim Baden und Wickeln wehzutun? In der ersten Zeit sind Eltern oft unsicher. Doch mit jedem Tag wird das Baby stabiler und die Routine größer. Im Wickeln sind Mütter und Väter schnell Profis. Immerhin braucht das Baby sechs- bis neunmal am Tag ­eine frische Windel. Beim Baden, Nägelschneiden und Haarewaschen sieht das manchmal anders aus. Was Eltern wissen sollten:

Baden: Pures Wasser reicht

Ein Bad ist mehr als Körper­pflege. Es reinigt, entspannt, durchblutet, und die Kleinen erfahren ihren Körper. In einem warmen Raum ohne Zugluft genießen es fast ­alle Babys, im Wasser zu plantschen – egal, ob in ­der Wanne oder im Badeeimer. Die Temperatur sollte etwa 37 bis 38 Grad betragen. Dies überprüft man am besten mit einem speziellen Badethermometer, das sich unter Wasser ablesen lässt. Ins Bade­­wasser gehört weder Seife noch Bade­schaum. Ein milder Baby-Badezusatz (ph-Wert 5,5) darf sein. Studien der Charité-Klinik in Berlin zeigen: Ob Baden in purem Wasser oder mit wenig Waschgel – für die Haut der Kleinen ist beides in Ordnung. Bei sehr trockener Haut kann man auch etwas Muttermilch oder Baby-Bade­öl ins Wasser geben. Das Wasser sollte etwa zehn bis 15 Zentimeter tief sein.

Babys dürfen baden, sobald der Nabelrest abgefallen ist. Wie man das Kleine dabei richtig hält, kann man erst mal auf dem Trocknen üben. So geht’s: Legen Sie Ihr Kind quer vor sich. Mit Ihrer linken Hand umfassen Sie Babys linken Oberarm, sein Köpfchen ruht auf Ihrem Unterarm. Ihre ­rechte Hand greift unter dem rechten Bein des Kleinen seinen linken Oberschenkel. So liegt das Baby sicher. Jetzt lassen Sie es mit den Beinen zuerst langsam in die ­Wanne gleiten. Während Sie mit der linken Hand das Baby fest halten, waschen Sie es mit der rechten (bei Linkshändern alle Positionen umgekehrt).

Besondere Aufmerksamkeit brauchen die Falten an Hals, Achseln und Leis­tenbeuge sowie die Finger- und Zehenzwischen­­räume. Po und Genitalbereich werden zum Schluss gewaschen, um keine Darmkeime auf andere Körperbereiche zu übertragen. Das Gesicht wäscht man vor dem Wannenbad. Reinigen Sie dabei auch die Augen, indem Sie mit einem frischen feuchten Lappen sanft von außen nach innen streichen. Fünf bis zehn Minuten reichen kleinen Bademäusen. Danach die Haut mit einem kuscheligen Handtuch trocken tupfen, insbesondere die Hautfalten. Es reicht, Babys zwei- bis dreimal die Woche zu baden.

Hautpflege: Creme nur bei trockener Haut

Säuglinge mit intakter Haut benötigen nicht unbedingt eine Creme. Ist die Haut trocken, leistet eine Pflegelotion oder -milch speziell für Säuglinge und Kleinkinder gute Dienste. Im Winter genießen Kinder ­eine sanfte Massage mit Babyöl. Gegen Wind und Kälte schützt im Herbst eine Wind-und-Wetter-Salbe. Sie wird auf das Gesicht aufgetragen, wenn es nach draußen geht (und wieder abgewischt, wenn das Baby zurück im Warmen ist).

Haare und Kopfhaut: Streichen und massieren

Bei den Kleinsten genügt es, mit einem Waschlappen über das Köpfchen zu streichen. Ein Shampoo brauchen Sie nur, wenn das Kind bereits sehr viele und ­lange Haare hat. Sind diese bespuckt, verschwitzt oder verklebt, hilft etwas Shampoo. Verwenden Sie nur spe­zielle Produkte für Babyhaut. ­Eine Haarbürs­te mit weichen Borsten gehört auch für ­kleine Kahlköpfe zur Standard­ausstattung. Zeigen sich auf Babys Kopf gelbliche Krus­ten, umgangssprachlich Milchschorf genannt, helfen Öle. Sie werden in die Kopfhaut massiert und sollten etwa zwölf Stunden einwirken. Dann lassen sich die Schuppen mit einem Baby­kamm, über dessen Zinken ­eine weiche Kompresse gelegt wird, vorsichtig abheben. Neuere Produkte kann man unter Wasser auswaschen und sie müssen nicht so lange einwirken.

Wickeln: Auf die Windelgröße achten

Windel auf, Baby drauf, Windel zu, fertig. Klingt einfach. Trotzdem gibt es einiges zu beachten. Am wichtigsten ist die Größe: Passt die Windel nicht perfekt, läuft sie aus. Gewichtsangaben auf der Packung helfen bei der Größenauswahl. Mindes­tens sechs Mal am Tag sollten Neugeborene eine frische Windel erhalten, um die Haut am Po trocken zu halten.

Vorher werden Po und Genitalbereich mit klarem Wasser oder Feuchttüchern (möglichst ohne Alkohol, Parfum und Konservierungsstoffe) gesäubert. Verkrus­tete Stellen lösen Öl oder ein mildes Babysyndet. Besonders bei Mädchen immer von vorn nach hinten streichen, damit keine Keime aus dem Darm in die Harnröhre gelangen können. Bei Jungen gilt: Finger weg von der Vorhaut!. Erst mit etwa drei Jahren sollte probiert werden, ob sich die Vorhaut zurückschieben lässt. Normalerweise kontrolliert das der Kinderarzt bei der Vorsorge­untersuchung.

Bevor Ihr Kleines die frische Windel erhält, prüfen Sie, ob die Hautfalten trocken sind. Die Windel muss straff ­sitzen, aber nicht zu eng. Zwei Finger sollten zwischen Babybauch und Windel passen. Tipp für Jungsmütter: Den Penis nach unten legen, sonst hilft die beste Windel nichts.

Windelbereich: Hilfe bei wundem Po

Gerötete Haut schützen Cremes mit Zink, Fett und Harnstoff. Tragen Sie nur ­eine dünne Schicht auf. Ist der Po wund, kann man auch versuchen, die Haut mit abgekühltem schwarzem Tee zu betupfen. Lassen Sie möglichst oft frische Luft an Babys Po. ­Eine Windel­­dermatitis oder ein Pilz verursachen kleine Bläschen, nässende Rötung oder weiße Beläge. Hier entscheidet der Kinderarzt über die richtige Behandlungsmethode.

Finger- und Fußnägel­

Die ersten überstehenden Nägel wetzen sich meist von selbst ab. Kratzt sich das Kind, schützen Fäustlinge in den ers­ten Tagen. Schneiden sollte man Nägel frühestens nach vier bis sechs Wochen, vorher sind sie zu weich. Dazu nimmt man ­eine abgerun­dete Babynagelschere. Immer ge­rade schneiden, ohne die Haut zu verletzen. Scharfe Ecken abfeilen.

Nabelpflege: Im Zweifel zum Arzt

Zehn Tage kann es dauern, bis der Rest der Nabelschnur abfällt. So lange sollten Sie die Finger davon lassen. Ganz vorsichtig dürfen Eltern mit einem in Muttermilch oder Calendulaessenz getränkten Ohrenstäbchen die Region säubern, wenn es nötig ist. Damit kein Urin an den Nabel gelangt, die Windel so einklappen, dass sie nicht bis zum Nabel reicht! Sobald der Nabel nässt, blutet oder komisch riecht, müssen Arzt oder Hebamme helfen.

Nase und Ohren: Vorsichtig reinigen

Schleim und Popel bekommt man am besten mit Watte­stäbchen oder einem Nasensauger heraus. Die Ohren können Sie nach dem Bad mit einem Lappen reinigen. Achtung: Nur das äußere Ohr sanft pflegen, das Innere des Ohres ist tabu! Es kann leicht verletzt werden.

Sollten Sie unsicher sein, was die Auswahl der Produkte angeht, können Sie uns gern anrufen! Wir beraten Sie gern zu allen Fragen rund um die Babyzeit!

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